Simulation

Simulation / Modeling

Jörg Gebhardt

Das Thema Simulation bzw. Modeling, wie es meist genannt wird, im Bereich der E-Gitarre befasst sich mit der Nachbildung der Klangeigenschaften von Instrumenten, Verstärkern und Effektgeräten. Diese Nachbildung wird meistens digital in Form von Software realisiert, die dann auf geeigneten Prozessoren, z.B. digitalen Signalprozessoren (DSP) betrieben wird. Man spricht dann von digitalen Modellen. Sie kann aber auch durch analoge Schaltungstechnik erfolgen, wenn z.B. das typische Verzerrungsverhalten von Röhren durch MOS-FET-Transistoren nachgebildet wird, die über ähnliche Kennlinien verfügen (Ein Beispiel ist der kürzlich vorgestellte „Blues-Cube“ der Firma Roland, der auf reiner Transistortechnik beruht und versucht, wie ein Röhrenverstärker zu klingen).

Line6_POD_1.0 Line6_POD Farm 2.5

Abb. 1 Hardware- und Software-Simulationen der Firma Line 6

Der Verfasser dieses Beitrags möchte sich nicht auf das Minenfeld der Diskussion begeben, welche Technik nun „besser“ oder „schlechter“ ist. Diese Frage soll jeder Gitarrist für sich selbst klären, weil es gar keine endgültige oder „wahre“ Antwort darauf geben kann. Wenn man die üblichen Foren im Internet besucht wird man schnell feststellen, dass bzgl. der Modeling-Frage teilweise sehr intensiv und verbissen, ja geradezu religiös diskutiert wird. Das Anliegen dieses Beitrags ist es, ganz nüchtern und sachlich die technischen Möglichkeiten und Grenzen der Modeling-Technologie für Anwender aufzubereiten. Dabei sollen nur die Aspekte betrachtet werden, die sich auf den Klang („Sound“) auswirken. Aussehen, Geruch und Psychologie bleiben in dieser Betrachtung außen vor, obwohl auch das sehr interessante Betätigungsfelder sind, die auch teilweise in anderen Gitec-Beiträgen beleuchtet werden.

Die restlichen Seiten sind hier als Download für Mitglieder verfügbar:

Downloads für Mitglieder


Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*